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MAGDALENA CENT

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Maria von Magdala, aramäisch der Turm, ist ein urchristlicher Orientierungspunkt, ein Symbol für Mut, Klarheit und die Kraft, für das Evangelium einzustehen. Der MAGDALENA CENT knüpft mit dem Leuchtturm an die erste Verkünderin der frohen Botschaft an, deren Gedenktag am 22. Juli gefeiert wird.

Die Kollekte für den MAGDALENA CENT wird einmal jährlich aufgenommen. Dies kann am offiziellen Gedenktag der Maria Magdalena am 22. Juli sein oder an einem anderen Tag im Kirchenjahr, an dem eine passende Veranstaltung (Gottesdienst, Versammlung etc.) stattfindet.

 

Der MAGDALENA CENT orientiert sich am Prinzip des Peterspfennigs, der offiziellen jährlichen Kollekte des Papstes. Während der Peterspfennig vor allem die Institution des Heiligen Stuhls finanziert, fließt der MAGDALENA CENT direkt in die Arbeit von katholischen Frauen, die Kirche heute erneuern. Der MAGDALENA CENT ist keine Alternative, sondern eine dringend notwendige. Er stärkt jene, die seit Beginn das Evangelium verkünden.

Eine Münze im Geist von Maria Magdalena

Die Berichte über jene Frauen, die Jesus nachfolgten, sind oft durch Jahrhunderte der Übersetzung und Interpretation verschleiert worden. So heißt es in der Einheitsübersetzung des Lukasevangeliums: „[Jesus] wanderte von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn und auch einige Frauen, die […] geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena […], Johanna, die Frau des Chuzas […], Susanna und viele andere. Sie unterstützen Jesus und die Jünger mit ihrem Vermögen.“ (Lk 8,1b-3)

 

Doch wer den griechischen Urtext liest, entdeckt, dass die Unterstützung der Frauen aus mehr bestand als bloß ihrem Geld: Die Frauen zogen mit Jesus mit, sie teilten seine Verkündigung und lebten seine Botschaft. Sie waren nicht stumme Zuschauerinnen, sie waren Mitträgerinnen des Evangeliums. So wie diese Frauen, so wie Maria Magdalena damals, leben auch heute unzählige Frauen ihre Berufung in der Kirche – lehrend, heiligend und leitend. Sie schenken ihre Zeit, ihre Kraft, ihr Wissen – und oft auch ihr Geld. Doch häufig wird ihr Wirken übersehen und kaum gewürdigt.

 

Der MAGDALENA CENT des Catholic Women’s Council wird dies ändern. Er ist ein konkretes Zeichen der Anerkennung – eine jährliche Kollekte in katholischen Gemeinden, Orden und Organisationen, um die Sichtbarkeit von Frauen und Frauenorganisationen zu erhöhen, ihr Wirken zu stärken und zu würdigen. Mit den Beiträgen sollen Räume für Spiritualität, Bildung und Begegnung geöffnet und die Kommunikation weiter gestärkt werden.

Maria Magdalena als Namensgeberin des MAGDALENA CENT zeigt dabei den Weg vor: Magdala bedeutet der Turm. Maria von Magdala ist also der urchristliche Leuchtturm, der uns beispielhaft zeigt, dass berufene Frauen in der Geschichte der Christ:innen Licht und Orientierung für viele waren und es heute noch sind.

Damit katholische Frauen und Frauenorganisationen den ihnen zustehenden Platz erhalten, um ihre Kompetenz, ihre Talente und ihre Charismen in Würde und Gleichwertigkeit in die Kirche einbringen zu können, braucht es noch einen langen Atem, Vertrauen und auch Geld. Der MAGDALENA CENT ist ein Instrument dazu, dass das Licht des Leuchtturms hell strahlen kann, damit Frauen in der ganzen Welt sich gegenseitig sehen und versammeln können und auch die vielen alltäglichen, kaum wahrgenommenen (Frauen)Arbeiten in der Kirche ins Blickfeld gerückt werden.

Warum braucht es den MAGDALENA CENT?

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Supporting the CWC represents a commitment to a process of change in the unjust and unequal relationships that dehumanize both women and men. The CWC is a hopeful initiative, as the reflections and actions it promotes contribute to the Church's practice of discipleship as equals, as desired by Jesus.

- Dr. Sr. Geraldina Céspedes Ulloa, Professor of Theology, Rafael Landívar University, Guatemala

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Frauen tragen und beleben das kirchliche Leben weltweit massgeblich. Sie übernehmen Verantwortung in der Katechese, in der Diakonie, in der Verkündigung und in der Verwaltung. Trotzdem sind sie nach wie vor nicht gleichwertig an wesentlichen Entscheidungen der Kirche beteiligt. Das will das CWC mit dem MAGDALENA CENT ändern. Eine jährliche Kollekte und Einzelspenden bilden die notwendigen finanziellen Ressourcen, um katholische Frauen sichtbarer und einflussreicher zu machen, die sich für #GleicheWürdeGleicheRechte für alle einsetzen.  

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- Simone Curau-Aepli,
Schweiz 

MAGDALENA CENT – inspiriert vom Peterspfennig

Der Peterspfennig (lateinisch: Denarius Sancti Petri) ist die offizielle Kollekte des Papstes. Einmal jährlich wird diese am 29. Juni, dem Hochfest Peter und Paul, in einem Sonntagsgottesdienst in katholischen Kirchen weltweit aufgenommen wird. 2024 waren es rund 58 Millionen Euro. Die Teilkirchen überweisen das Geld an die Vertretung des Apostolischen Stuhls in ihrem Land; die Nuntiatur überweist es an den Heiligen Stuhl.

 

Der Grossteil der Mittel stammt aus Spenden von Gläubigen. Ein kleiner Teil (rund ein Fünftel) fliesst direkt in Hilfsprojekte, etwa in soziale oder caritative Initiativen. Der übrige Anteil geht in den allgemeinen Haushalt des Heiligen Stuhls zur Erfüllung der apostolischen Mission des Papstes. Dazu gehört unter anderem die Unterstützung finanzschwacher Ortskirchen, die Verbreitung der päpstlichen Botschaften, aber auch die Finanzierung der apostolischen Nuntiaturen und der Verwaltung. Insgesamt deckte der Peterspfennig nicht ganz ein Fünftel dieser Ausgaben. (Quelle: https://www.obolodisanpietro.va/en/rapporti-annuali/rapporto-annuale-2024.html)

 

Der Peterspfennig blickt auf eine lange Tradition zurück. Er wurde im 8. Jahrhundert erstmals gesammelt, später für den Bau des Petersdoms verwendet und schliesslich im 19. Jahrhundert von Papst Pius IX. einheitlich geregelt. In jüngerer Zeit bleibt er jedoch vor allem durch verschiedene Vorwürfe von Zweckentfremdung oder Intransparenz in Erinnerung. Anstatt den kirchlichen Auftrag unmittelbar zu stärken, wird der Peterspfennig zunehmend zur Abfederung des Haushaltsdefizits des Heiligen Stuhls eingesetzt.

Mit dem MAGDALENA CENT werden diese Aktivitäten unterstützt

Internationale Listening Sessions

Honorar für Referent:innen, technische Betreuung, Übersetzungen, Videobearbeitung und Kommunikation

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Kommunikation und Sichtbarkeit

Unterhaltung der Webseite und Kommunikations-kanäle

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Administration und Technik

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Weltweite Vernetzung

Organisation digitaler und physischer Treffen, finanzielle Unterstützung der Mitglieder für Transport und Unterkunft

So Funktioniert’s

Die Kollekte für den MAGDALENA CENT wird einmal jährlich aufgenommen. Dies kann am offiziellen Gedenktag der Maria Magdalena am 22. Juli sein oder an einem anderen Tag im Kirchenjahr, an dem eine passende Veranstaltung (Gottesdienst, Versammlung etc.) stattfindet. Im Downloadcenter findet sich der Informationsflyer in verschiedenen Sprachen.

 

Der MAGDALENA CENT kann als Münze oder Amulett in Eigeninitiative hergestellt werden. Und so funktioniert’s:

  1. Die Datei für den 3D-Druck kann über das Kontaktformular kostenlos bestellt werden. Die Datei wird anschliessend per E-Mail zugesandt.

  2. Die Münze wird mit einem 3D-Drucker produziert.

  3. Die Münze kann verschenkt oder verkauft werden. Dies ist den Organisationen selbst überlassen.

  4.  % der Erträge aus Verkäufen und Kollekten können von den Gruppierungen für eigene Aufwendungen behalten werden; 70 % werden an das CWC überwiesen.

Projektgruppe

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Simone Curau-Aepli

Schweiz

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Alina Erni

Schweiz

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Marlies Prinz

Österreich

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Franziska Zen Ruffinen

Schweiz

Kontaktaufnahme und Bestellungen an Alina Erni und Marlies Prinz via magdalenacent@catholicwomenscouncil.org

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